10 days to go

Cheers Gebloggte!

People don’t take trips – trips take people.” (John Steinbeck)

In den letzten Tagen hatte mich mein Trip etwas in seinen Fängen, denn gedanklich habe ich viele Planungen über den Haufen geworfen. Nicht alle, no way, die destinations stehen nach wie vor, aber die Planungen sind offener denn je. Fixe Buchungen in hostels mache ich ja grundsätzlich nicht mehr oder nur noch dann, wenn es nicht anders geht – warum sollte ich an einem Ort bleiben, der mir vielleicht nicht gefällt?! – stattdessen bin ich mittlerweile dazu übergangen, das ‚flexible booking‘ von hostelworld und booking zu nutzen.

Also, was ist der Ist-Stand? – Ich fliege nach wie vor zuerst über Abu Dhabi nach Singapur (nice, dass wenigstens auf die Route von Ethihad Verlass ist *grins*), ich arbeite mich nach wie vor von SIN nach Kuala Lumpur hoch und fliege von KL nach Bali. Meinen stay auf Bali habe ich (gedanklich) verlängert und zumindest einmal meinen Aufenthalt auf Gili Meno tatsächlich verkürzt. Wie es nach Meno weitergehen wird, ob ich dort nicht vielleicht doch länger bleibe, ist unklar, da diverse Optionen existieren. Bei Flores wird es sehr wahrscheinlich bleiben – hier konnte ich mittlerweile in Erfahrung bringen, dass eine Rollerfahrt von Westen nach Osten und zurück wohl durchaus zeitlich innerhalb von vier Tagen machbar sein sollte (man beachte den Konjunktiv!); das war aufgrund der widersprüchlichen Informationen, die ich im Internet über die Straßenverhältnisse und den Ausbau der Straßen allgemein erhalten habe, bisher recht unwahrscheinlich, so dass ich sogar mit dem Gedanken gespielt hatte, den Osten der Insel anzufliegen und mir dort einen driver (ich, einen driver?! – ja, nee, is‘ klar!) zu nehmen, der mich nach Westen bringt! Wie es vor Ort aber tatsächlich aussehen wird, naja, das seh‘ ma dann halt vor Ort! Ob Flores tatsächlich stattfindet und nicht durch andere Möglichkeiten ersetzt wird, ist momentan aber ebenfalls unklar. Ich werde mich auf Bali treiben lassen und sehen, wo mich meine Reise hinführt.

Was sind die hard facts? – Heute Morgen habe ich ein „Probepacken“ veranstaltet. Das gab’s auch noch nie! Aber da ich noch nie mit mehr als zwei Paar Schuhen und noch nie mit Sportklamotten gereist bin, wollte ich checken, inwiefern ich mit dem Gewicht des Rucksacks klarkomme. Kurze Erinnerung an dieser Stelle an meine 5-stars-to-do-Liste TOP 3: Dein Rucksack wiegt auf dem Hinflug höchstens 10kg!

Beim Ausbreiten meiner „Reise-Accessoires“ musste ich schnell feststellen, dass sich Reise-Utensilien (Bild 1, von links nach rechts: Medis, Duschkram, Moskitosprays für Kleidung und Körper, Elektronik, Handtücher, Moskitonetz, Seidenschlafsack, diverse Packtäschchen – und jaaa, das ganz ganz links ist ein Päckchen Haferflocken!) und Klamotten (Bild 2, von links nach rechts und oben nach unten: Schlafzeug, 2 Jumpsuits, 4 Tops, Unterwäsche und 3 Bikinis, Trekkingschuhe und FlipFlops, 2 kurze Hosen, 1 Ausgehrock, 2 Sweatshirts, 1 Elefantenhose, 1 Trekkinghose, 1 Gürtel, Sportklamotten und Laufschuhe) ziemlich die Waage halten. Interessant! Ich habe im Prinzip also gewichttechnisch mehr Elektronik, Sicherheitsschlösser, Medis und Moskitospray als Oberteile und Hosen dabei!
Und was sind das eigentlich für weiße Beutelchen, die da neben den Klamotten liegen?! – Wäschenetze! Ein Hoch auf den Menschen, der diese erfunden hat, denn durch diese ist es mir möglich, eine gewisse Ordnung in meinem Rucksack zu erhalten (siehe Bild 3), so dass dieser dann (fast) so aufgeräumt wie mein Kleiderschrank ist. Ähhh…ja…*räusper*

Zurück zum Probepacken: der Rucksack wiegt 10,5kg! Yeah, fuck, das sind 0,5kg mehr als geplant! Lange, verdammt lange, habe ich nun überlegt, ob ich so pedantisch bin und mich an diesen 0,5kg aufhänge oder nicht. *Ironieoff*
Aber, aber, zu meiner Verteidigung zwei Gegenargumente: Der Rucksack wiegt leer 1,8kg (der kompetente Mathematiker überschlägt kurz im Kopf und erhält das Ergebnis: 8,7kg Gepäck) und ich habe, wie der aufmerksame Leser oben bemerkt hat, meine Laufschuhe und Sportsachen dabei – 0,5kg lassen sich verschmerzen! So what for!

 


Quelle Beitragsbild: http://www.jarofquotes.com/view.php?tag=trips

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3 Gedanken zu “10 days to go

  1. 4 tage von labuan bajo nach moni (kelimutu – mitte von flores) und zurueck ist machbar…strassen sind auf dieser strecke bis auf kurze stuecke ok (aber immer auch baustellen)…aber nicht vergessen, das ist nur fahren, fahren, fahren….ca 450 km einfach….und vergiss durchnittsgeschwindigkeiten wie in germanien…

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